Was ist Grüner Star? |
Unter Grünem Star oder Glaukom versteht man eine Augenkrankheit, die in aller Regel den Augeninnendruck erhöht. Das schädigt den Sehnerv. Dieser ist nicht mehr in der Lage, Informationen vollständig vom Auge an das Gehirn weiterzuleiten. Die Folge sind Einschränkungen oder Ausfälle des Gesichtsfeldes. Unbehandelt führt das Glaukom zur Erblindung des betroffenen Auges.
Es werden vier verschiedene Formen des Grünen Stars unterschieden. Am häufigsten ist das primäre Offenwinkelglaukom. Dabei handelt es sich um einen chronischen Krankheitsprozess, der sich nur indirekt im fortgeschrittenen Alter bemerkbar macht. Im Gegensatz dazu steht das akute Glaukom, das auch als primäres Winkelblockglaukom bezeichnet wird. Es stellt einen augenärztlichen Notfall dar und führt schnell zur Erblindung, wenn es nicht umgehend behandelt wird. Das primäre kongenitale Glaukom ist angeboren und sollte so früh wie möglich durch eine augenärztliche Untersuchung des Kindes diagnostiziert und therapiert werden. Die vierte Form ist die Folge einer vorangehenden Augen- oder Allgemeinerkrankung. Man spricht hier von einem Sekundärglaukom.
Im Allgemeinen entsteht das Glaukom auf Grund eines erhöhten Augeninnendrucks. Ohne Therapie führt jede Form dieser Erkrankung zur Erblindung des betroffenen Auges. Ein Glaukom kann aber auch dann vorliegen, wenn sich der Augeninnendruck im Normbereich befindet. Der Grund dafür ist individuelle Veranlagung. Damit ist gemeint, dass ein statistisch im Normbereich liegender Augeninnendruck im Individualfall für ein betroffenes Auge bereits zu hoch sein kann und zum Glaukom führt. Auch der gegenteilige Fall ist möglich. Liegt der Innendruck eines speziellen Auges über dem Normwert, muss nicht zwangsläufig ein Glaukom die Folge sein, wenn nämlich die individuelle Toleranzgrenze des entsprechenden Auges über dem Durchschnitt liegt.
Es werden vier verschiedene Formen des Grünen Stars unterschieden. Am häufigsten ist das primäre Offenwinkelglaukom. Dabei handelt es sich um einen chronischen Krankheitsprozess, der sich nur indirekt im fortgeschrittenen Alter bemerkbar macht. Im Gegensatz dazu steht das akute Glaukom, das auch als primäres Winkelblockglaukom bezeichnet wird. Es stellt einen augenärztlichen Notfall dar und führt schnell zur Erblindung, wenn es nicht umgehend behandelt wird. Das primäre kongenitale Glaukom ist angeboren und sollte so früh wie möglich durch eine augenärztliche Untersuchung des Kindes diagnostiziert und therapiert werden. Die vierte Form ist die Folge einer vorangehenden Augen- oder Allgemeinerkrankung. Man spricht hier von einem Sekundärglaukom.
Im Allgemeinen entsteht das Glaukom auf Grund eines erhöhten Augeninnendrucks. Ohne Therapie führt jede Form dieser Erkrankung zur Erblindung des betroffenen Auges. Ein Glaukom kann aber auch dann vorliegen, wenn sich der Augeninnendruck im Normbereich befindet. Der Grund dafür ist individuelle Veranlagung. Damit ist gemeint, dass ein statistisch im Normbereich liegender Augeninnendruck im Individualfall für ein betroffenes Auge bereits zu hoch sein kann und zum Glaukom führt. Auch der gegenteilige Fall ist möglich. Liegt der Innendruck eines speziellen Auges über dem Normwert, muss nicht zwangsläufig ein Glaukom die Folge sein, wenn nämlich die individuelle Toleranzgrenze des entsprechenden Auges über dem Durchschnitt liegt.
Symptome |

Das primäre Offenwinkelglaukom verläuft chronisch und wird möglicherweise erst in einem relativ späten Stadium bemerkt, da die betroffene Person meistens beschwerdefrei ist. Sie hat keine Schmerzen und auch ihr Sehvermögen ändert sich zunächst nicht. In einigen Fällen kann es dazu kommen, dass sie farbige Ringe um Lichtquellen herum wahrnimmt. Dies wird durch Wassereinlagerungen in der äußersten Schicht der Hornhaut hervorgerufen (Epithelödem). Gesichtsfeldausfälle kennzeichnen den bereits fortgeschrittenen Krankheitsverlauf. Erfolgt auch an diesem Punkt keine Therapie, kommt es schließlich zur völligen Erblindung.
Das akute Glaukom unterscheidet sich in seinen Symptomen deutlich vom primären Offenwinkelglaukom. Typisch ist ein schmerzendes, steinhartes, rotes Auge. Die Pupille ist lichtstarr. Hinzu kommen Sehstörungen sowie Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. In diesem Fall ist höchste Eile geboten, um die rasch folgende Erblindung zu verhindern.
Das angeborene Glaukom tritt im Normalfall während des ersten Lebensjahres auf. Besonders bei Säuglingen mit sehr großen Augen sollte umgehend ein Augenarzt hinzugezogen werden. Weitere Symptome, die ein Hinweis auf ein primäres kongenitales Glaukom sein können, sind lichtscheue, tränende Augen und Lidkrampf. Auch bei sofortiger Therapie bleibt meist ein partieller Schaden des Auges zurück.
Die Bestimmung der Symptome beim Sekundärglaukom ist schwierig, da es mit oder als Folge von unterschiedlichsten Allgemeinerkrankungen auftritt. Es kann sowohl wie das primäre Offenwinkelglaukom ohne Symptome verlaufen, aber auch alle anderen beschriebenen Symptome zeigen.
Ursachen |
Charakteristisch für das Glaukom ist ein erhöhter Augeninnendruck, der zu einer Schädigung des Sehnervs führt. Die Ursache für diese Druckerhöhung sind Abflussstörungen des so genannten Kammerwassers. Dieses Kammerwasser wird im Ziliarkörper des Auges produziert und fließt normalerweise ab. Beim Glaukom staut sich das Wasser im Winkel zwischen Hornhaut und Iris (=Kammerwinkel), was zu einer Druckerhöhung im Auge führt. Der erhöhte Druck schädigt besonders den Sehnerv, der nicht mehr alle Informationen an das Gehirn weiterleiten kann. Es kommt zu Gesichtsfelddefekten und bei massiver Sehnervschädigung zur Erblindung.
Prinzipiell kann ein Glaukom außerdem von Durchblutungsstörungen der Netzhaut und am Sehnerv hervorgerufen werden. Blutdruckstörungen sowie Gefäßerkrankungen kommen als Auslöser dafür in Frage.
Die Disposition für ein Glaukom scheint in der Regel erblich bedingt zu sein. Besonders für die häufigste Form, das primäre Offenwinkelglaukom, lässt sich eine Reihe von Risikofaktoren festmachen, die ursächlich für eine Glaukomerkrankung sein können. Besonders ältere Menschen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, erkranken häufig am Grünen Star, doch auch andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus und allgemeine Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen offenbar im Zusammenhang mit einer Augeninnendruckerhöhung. Kortisonbehandlungen, stark ausgeprägte Kurzsichtigkeit, schwere Augenentzündungen oder ein zu kurzer Augapfel erhöhen ebenfalls das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Während sich in jüngeren Jahren noch kein Unterschied bemerkbar macht, leiden Frauen im Alter öfter an Grünem Star als Männer.
Prinzipiell kann ein Glaukom außerdem von Durchblutungsstörungen der Netzhaut und am Sehnerv hervorgerufen werden. Blutdruckstörungen sowie Gefäßerkrankungen kommen als Auslöser dafür in Frage.
Die Disposition für ein Glaukom scheint in der Regel erblich bedingt zu sein. Besonders für die häufigste Form, das primäre Offenwinkelglaukom, lässt sich eine Reihe von Risikofaktoren festmachen, die ursächlich für eine Glaukomerkrankung sein können. Besonders ältere Menschen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, erkranken häufig am Grünen Star, doch auch andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus und allgemeine Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen offenbar im Zusammenhang mit einer Augeninnendruckerhöhung. Kortisonbehandlungen, stark ausgeprägte Kurzsichtigkeit, schwere Augenentzündungen oder ein zu kurzer Augapfel erhöhen ebenfalls das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Während sich in jüngeren Jahren noch kein Unterschied bemerkbar macht, leiden Frauen im Alter öfter an Grünem Star als Männer.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |

Schwieriger ist es im Hinblick auf das primäre Offenwinkelglaukom, das ohne Beschwerden und offensichtliche Symptome verläuft. Allgemein gilt, dass man prophylaktisch einen Augenarzt aufsuchen sollte, wenn man zu einer der oben genannten Risikogruppen gehört. Doch niemand ist vor einer Glaukomerkrankung gefeit. Daher ist es allgemein ratsam, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zu einer augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung zu gehen.
Diagnose |
Für alle Formen des Glaukoms gilt, dass der Augenarzt den Innendruck des Auges bestimmen muss, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können. Hinzu kommt die Beurteilung des Gesichtsfeldes und der Sehnervenpapille. Beim primären Offenwinkelglaukom kann eine Diagnose oft erst nach Auswertung langjähriger Verlaufskontrollen erfolgen.
Beim akuten Glaukom tragen zudem die geschilderten Symptome zur Diagnosestellung bei. Der Augenarzt wird zusätzlich die vorderen Augenabschnitte und den Kammerwinkel untersuchen. Die Diagnose beim Sekundärglaukom hängt von den weiteren Erkrankungen ab.
Beim akuten Glaukom tragen zudem die geschilderten Symptome zur Diagnosestellung bei. Der Augenarzt wird zusätzlich die vorderen Augenabschnitte und den Kammerwinkel untersuchen. Die Diagnose beim Sekundärglaukom hängt von den weiteren Erkrankungen ab.
Behandlung |
Ziel der Behandlung ist es, den Innendruck des Auges zu normalisieren, um eine weitere Schädigung des Sehnervs zu verhindern. Es sind mehrere Methoden möglich.
Der Augenarzt wird beim primären Offenwinkelglaukom zunächst eine medikamentöse Behandlung in Form von Augentropfen vorschlagen. Ist diese Therapie nicht erfolgreich, kann eine Laserbehandlung folgen. Diese ist jedoch meistens weniger effektiv als die medikamentöse Methode und führt in der Regel zu keinem dauerhaften Erfolg. Als letzte Möglichkeit gibt es eine Operation unter örtlicher Betäubung, bei der ein künstlicher Abfluss für das Kammerwasser geschaffen wird.
Beim akuten Glaukom muss die Therapie sofort erfolgen. Dies geschieht normalerweise in medikamentöser Form, der eine Operation folgt. Eine Operation ist hingegen die einzige Möglichkeit, ein angeborenes Glaukom zu behandeln. Beim Sekundärglaukom hängt die Behandlungsform von der primären Erkrankung ab. Es stehen im Wesentlichen die gleichen Methoden wie für die anderen Formen des Glaukoms zur Verfügung.
Der Augenarzt wird beim primären Offenwinkelglaukom zunächst eine medikamentöse Behandlung in Form von Augentropfen vorschlagen. Ist diese Therapie nicht erfolgreich, kann eine Laserbehandlung folgen. Diese ist jedoch meistens weniger effektiv als die medikamentöse Methode und führt in der Regel zu keinem dauerhaften Erfolg. Als letzte Möglichkeit gibt es eine Operation unter örtlicher Betäubung, bei der ein künstlicher Abfluss für das Kammerwasser geschaffen wird.
Beim akuten Glaukom muss die Therapie sofort erfolgen. Dies geschieht normalerweise in medikamentöser Form, der eine Operation folgt. Eine Operation ist hingegen die einzige Möglichkeit, ein angeborenes Glaukom zu behandeln. Beim Sekundärglaukom hängt die Behandlungsform von der primären Erkrankung ab. Es stehen im Wesentlichen die gleichen Methoden wie für die anderen Formen des Glaukoms zur Verfügung.
Komplikationen |
Jede Form des Glaukoms führt bei unzureichender oder zu spät erfolgter Therapie zur vollständigen Erblindung des erkrankten Auges.
Prävention |
Auf Grund der erblichen Disposition, die eine Rolle für eine Glaukomerkrankung spielt, ist es nicht möglich, das Entstehen eines Glaukoms im Vorfeld zu verhindern. Damit eine potenzielle Erkrankung aber frühzeitig erkannt und therapiert werden kann, ist es ratsam, ab dem 40. Lebensjahr zu einer augenärztlichen Kontrolluntersuchung zu gehen, bei der der Augeninnendruck gemessen wird. Im Normalfall ist eine derartige Untersuchung all drei Jahre ausreichend. Personen, die in eine der unter Ursachen genannten Risikogruppen gehören, wird aber empfohlen, diese präventive Untersuchung häufiger durchführen zu lassen. Darüber hinaus sollte man noch Jahre nach einer Augenprellung oder -verletzung den Innendruck seiner Augen regelmäßig von einem Augenarzt überprüfen lassen.
Was kann ich selbst tun? |
Etwa ein Prozent der Bevölkerung leidet an einer Form des Glaukoms. Um die völlige Erblindung als Folge eines nicht oder zu spät therapierten Glaukoms zu vermeiden, sollten Sie, selbst wenn Sie vollkommen beschwerdefrei sind, regelmäßig zu augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen gehen.