Was ist eine Lungenembolie? |
Unter einer Lungenembolie wird die teilweise oder vollständige Verstopfung der Lungenblutgefäße verstanden. Ihren Namen verdankt die Krankheit dem griechischen Wort „embole“, was „hineindringen“ bedeutet.
Ausgelöst wird eine Embolie durch Blutgerinnsel, die vom Blutstrom mitgenommen werden und in einer Lungenarterie steckenbleiben. Durch diesen plötzlichen Verschluss, werden die umliegenden Lungengewebsbezirke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Blut versorgt.
Lungenembolien sind relativ häufig. Die Erkrankung kann unbemerkt, aber auch so schwer verlaufen, dass sie einen Schock mit Todesfolge auslöst. Grundsätzlich besteht in einem fortgeschrittenem Alter und bei Frauen ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Auch fettleibige Menschen sind davon betroffen.
Ausgelöst wird eine Embolie durch Blutgerinnsel, die vom Blutstrom mitgenommen werden und in einer Lungenarterie steckenbleiben. Durch diesen plötzlichen Verschluss, werden die umliegenden Lungengewebsbezirke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Blut versorgt.
Lungenembolien sind relativ häufig. Die Erkrankung kann unbemerkt, aber auch so schwer verlaufen, dass sie einen Schock mit Todesfolge auslöst. Grundsätzlich besteht in einem fortgeschrittenem Alter und bei Frauen ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Auch fettleibige Menschen sind davon betroffen.
Symptome |
Die Symptome einer Embolie sind von der Größe des Gerinnsels abhängig. Leiden Patienten unter einer kleinen Lungenembolie, verursacht diese lediglich etwas Husten und sonst keine weiteren Beschwerden.
Bei großen Embolien jedoch kommt es unerwartet zu Atemnot, Brustschmerz, Fieber, blutigem Husten, Angstgefühlen, gestauten Halsvenen, rasendem Puls, bläulicher Verfärbung der Haut und Bewusstlosigkeit. Löst sich das Gerinnsel in Etappen und sehr langsam, treten die genannten Symptome schubweise auf.
Bei großen Embolien jedoch kommt es unerwartet zu Atemnot, Brustschmerz, Fieber, blutigem Husten, Angstgefühlen, gestauten Halsvenen, rasendem Puls, bläulicher Verfärbung der Haut und Bewusstlosigkeit. Löst sich das Gerinnsel in Etappen und sehr langsam, treten die genannten Symptome schubweise auf.
Ursachen |
Einer Embolie geht meist eine Thrombose (Verstopfung der Venen) voraus. Dadurch, dass sich dort Blutgerinnsel lösen und mit dem Blutstrom fortgeschwemmt werden, entsteht eine Verstopfung in den Lungenarterien.
Luft, die während einer Operation über eine verletzte Vene oder einen offenen Katheter in die Arterie eindringt, kann ebenso ein Grund für die Erkrankung sein. Auch das Fruchtwasser kann bei einer Kaiserschnitt-Entbindung in die Arterie gelangen..
Für die Entstehung einer Thrombose gibt es verschiedene Risikofaktoren. Dazu gehören ein fortgeschrittenes Alter, Bettlägerigkeit, langes Sitzen, Operationen, Übergewicht, Schwangerschaft, die Antibabypille, Krebs, Blutgerinnungestörungen und Herzprobleme.
Die meisten Lungenembolien werden durch Bein- und Beckenvenenthrombosen ausgelöst. Diese Gerinnsel kommen zu 30 Prozent aus den Beckenvenen und zu 63 Prozent aus den Oberschenkelvenen. Aus einer Oberarm- oder Unterschenkelvene entstehen sie nur zu einem Prozent.
Durch Vererbung kann sowohl eine erhöhte Gerinnungesbereitschaft als auch ein erhöhtes Lungenembolierisiko bestehen.
Luft, die während einer Operation über eine verletzte Vene oder einen offenen Katheter in die Arterie eindringt, kann ebenso ein Grund für die Erkrankung sein. Auch das Fruchtwasser kann bei einer Kaiserschnitt-Entbindung in die Arterie gelangen..
Für die Entstehung einer Thrombose gibt es verschiedene Risikofaktoren. Dazu gehören ein fortgeschrittenes Alter, Bettlägerigkeit, langes Sitzen, Operationen, Übergewicht, Schwangerschaft, die Antibabypille, Krebs, Blutgerinnungestörungen und Herzprobleme.
Die meisten Lungenembolien werden durch Bein- und Beckenvenenthrombosen ausgelöst. Diese Gerinnsel kommen zu 30 Prozent aus den Beckenvenen und zu 63 Prozent aus den Oberschenkelvenen. Aus einer Oberarm- oder Unterschenkelvene entstehen sie nur zu einem Prozent.
Durch Vererbung kann sowohl eine erhöhte Gerinnungesbereitschaft als auch ein erhöhtes Lungenembolierisiko bestehen.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Wenn Symptome einer Lungenembolie auftreten, muss sich der Betroffene sofort an seinen Hausarzt wenden. Meistens ist die sofortige Einweisung in ein Krankenhaus notwendig. Der Patient darf sich bei ersten Anzeichen einer beginnenden Embolie (Atemnot, Fieber, Herzrasen) auf keinen Fall abwartend verhalten.
Diagnose |
Der Arzt wird den Patienten genau zu seinen Beschwerden befragen, bevor er mit einer Untersuchung beginnt. Dabei misst er den Puls und den Blutdruck, horcht Herz und Lunge ab und sucht nach Zeichen eines Sauerstoffmangels. Die beschriebenen Symptome des Betroffenen machen jedoch eine Lungenembolie wahrscheinlich.
Da die Erkrankung meist durch eine Venenthrombose verursacht wird, aber in fünf Prozent der Fälle eine andere Ursache vorliegt, geben eine Reihe apparativer Maßnahmen Aufschluss:
Zunächst wird eine Elektro-Kardiographie (EKG) durchgeführt. Sie weist bei einer Lungenembolie Veränderungen auf. Eine Blutabnahme und damit eine Kontrolle der Sauerstoffsättigung im Blut, ist der nächste Schritt. Auch eine Computer-Tomographie oder eine Kontrolle der Lungenbelüftung und -durchblutung, wird in den meisten Fällen vorgenommen.
Zusätzlich werden die Beinvenen untersucht, um eine Thrombose zu lokalisieren. Das erfolgt durch eine Ultraschall Untersuchung (Doppler-Sonographie).
Die Sterblichkeit auf Grund der Krankheit ist in den ersten Stunden der auftretenden Symptome sehr hoch. Daher müssen die oben genannten Untersuchungen schnell durchgeführt werden, um so schnell wie möglich mit der Behandlung beginnen zu können.
Da die Erkrankung meist durch eine Venenthrombose verursacht wird, aber in fünf Prozent der Fälle eine andere Ursache vorliegt, geben eine Reihe apparativer Maßnahmen Aufschluss:
Zunächst wird eine Elektro-Kardiographie (EKG) durchgeführt. Sie weist bei einer Lungenembolie Veränderungen auf. Eine Blutabnahme und damit eine Kontrolle der Sauerstoffsättigung im Blut, ist der nächste Schritt. Auch eine Computer-Tomographie oder eine Kontrolle der Lungenbelüftung und -durchblutung, wird in den meisten Fällen vorgenommen.
Zusätzlich werden die Beinvenen untersucht, um eine Thrombose zu lokalisieren. Das erfolgt durch eine Ultraschall Untersuchung (Doppler-Sonographie).
Die Sterblichkeit auf Grund der Krankheit ist in den ersten Stunden der auftretenden Symptome sehr hoch. Daher müssen die oben genannten Untersuchungen schnell durchgeführt werden, um so schnell wie möglich mit der Behandlung beginnen zu können.
Behandlung |
Die Behandlung einer Lungenembolie unterteilt sich in zwei Bereiche. Bei einer akuten Erkrankung steht Bettruhe, Schmerzbekämpfung und die Zuführung von Sauerstoff an erster Stelle.
Bei einer feststehenden Diagnose wird sofort eine Therapie mit Heparin eingeleitet, welches die Blutgerinnung reguliert und in Form von Tabletten oder Spritzen verabreicht wird. Das Gerinnsel kann somit nicht weiter wachsen. Auch neue können sich nicht mehr bilden. Bei einem sehr großen Gerinnsel wird mit Medikamenten behandelt. Helfen diese nicht mehr, wird es durch einen Katheter oder eine Operation entfernt.
Der zweite Bereich der Behandlung dient der Vorbeugung weiterer Blutgerinnsel in der Lunge. Dabei wird die oben beschriebene blutgerinnungshemmende Therapie fortgesetzt. Es besteht die Möglichkeit, dass Patienten trotz medikamentöser Therapie immer wieder erneut an einer Thrombose erkranken. In dem Fall kann eine Art Sieb (Cava-Schirm) in die Vene gepflanzt werden. Es verhindern, dass die Gerinnsel weiterhin in die Vene gelangen.
Bei einer feststehenden Diagnose wird sofort eine Therapie mit Heparin eingeleitet, welches die Blutgerinnung reguliert und in Form von Tabletten oder Spritzen verabreicht wird. Das Gerinnsel kann somit nicht weiter wachsen. Auch neue können sich nicht mehr bilden. Bei einem sehr großen Gerinnsel wird mit Medikamenten behandelt. Helfen diese nicht mehr, wird es durch einen Katheter oder eine Operation entfernt.
Der zweite Bereich der Behandlung dient der Vorbeugung weiterer Blutgerinnsel in der Lunge. Dabei wird die oben beschriebene blutgerinnungshemmende Therapie fortgesetzt. Es besteht die Möglichkeit, dass Patienten trotz medikamentöser Therapie immer wieder erneut an einer Thrombose erkranken. In dem Fall kann eine Art Sieb (Cava-Schirm) in die Vene gepflanzt werden. Es verhindern, dass die Gerinnsel weiterhin in die Vene gelangen.
Komplikationen |
Nach einer Lungenembolie besteht zu 30 Prozent die Gefahr einer Folgeerkrankung. Um diese zu vermeiden und Komplikationen auszuschließen, muss der Patient gründlich behandelt werden.
Mögliche Komplikationen können eine Entzündung des Brustfells und das Absterben des betroffenen Lungenteils sein, was mit blutigem Husten einhergeht. Auch eine Lungenentzündung oder Herzversagen sind keine Seltenheit bei der Erkrankung.
In manchen Fällen ist die Blutzufuhr zur Lunge so unterbrochen, dass die Sauerstoffanreicherung des Blutes nicht mehr den Bedarf des Körpers deckt. Tritt dies ein, ist ein Erstickungstod durch Luftmangel die Folge. Er kann auch durch einen Herzinfarkt, verursacht durch eine Herzkranzembolie, auftreten.
Embolien an den Gliedmaßen, können bleibende Funktionsstörungen und in sehr schweren Fällen auch zum Verlust der jeweiligen Extremitäten führen.
Ein Patient kann zum Pflegefall werden, wenn eine Hirnembolie vorliegt. Lähmungen, neurologische Ausfälle und Sprachstörungen sind dabei bleibend Schäden.
Ein besonderes Risiko zu erkranken, haben Patienten mit Herzkrankheiten. Frauen und ältere Menschen gehören ebenso zur Risikogruppe.
Mögliche Komplikationen können eine Entzündung des Brustfells und das Absterben des betroffenen Lungenteils sein, was mit blutigem Husten einhergeht. Auch eine Lungenentzündung oder Herzversagen sind keine Seltenheit bei der Erkrankung.
In manchen Fällen ist die Blutzufuhr zur Lunge so unterbrochen, dass die Sauerstoffanreicherung des Blutes nicht mehr den Bedarf des Körpers deckt. Tritt dies ein, ist ein Erstickungstod durch Luftmangel die Folge. Er kann auch durch einen Herzinfarkt, verursacht durch eine Herzkranzembolie, auftreten.
Embolien an den Gliedmaßen, können bleibende Funktionsstörungen und in sehr schweren Fällen auch zum Verlust der jeweiligen Extremitäten führen.
Ein Patient kann zum Pflegefall werden, wenn eine Hirnembolie vorliegt. Lähmungen, neurologische Ausfälle und Sprachstörungen sind dabei bleibend Schäden.
Ein besonderes Risiko zu erkranken, haben Patienten mit Herzkrankheiten. Frauen und ältere Menschen gehören ebenso zur Risikogruppe.
Prävention |
Zur Vorbeugung eines Blutgerinnsels sind bestimmte Risikofaktoren zu vermeiden. Da langes Sitzen dazugehört, ist regelmäßiges Bewegen bei langen Reisen (zum Beispiel im Flugzeug) ratsam.
Wissen Sie von einer erhöhten Thromboseanfälligkeit, sind Kompressionsstrümpfe zu empfehlen. Sie üben Druck aus und ermöglichen so das schnellere Fließen des Blutes. Auch das Tragen bequemer Kleidung, die Sie nicht einengt, ist ratsam. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken, um eine Bluteindickung zu verhindern.
Nach einer Thrombose-Erkrankung, darf die Antibabypille nicht länger genommen werden, da ihre Wirkstoffe die Blutgerinnung fördern.
Wenn Sie eine Operation hinter sich haben, ist es ratsam, sich möglichst bald wieder zu bewegen und strenge Bettruhe zu vermeiden, sofern Ihr Gesundheitszustand es Ihnen erlaubt. Bei Bettlägerigkeit sind prophylaktisch blutgerinnungshemmende Medikamente einzunehmen.
Wissen Sie von einer erhöhten Thromboseanfälligkeit, sind Kompressionsstrümpfe zu empfehlen. Sie üben Druck aus und ermöglichen so das schnellere Fließen des Blutes. Auch das Tragen bequemer Kleidung, die Sie nicht einengt, ist ratsam. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken, um eine Bluteindickung zu verhindern.
Nach einer Thrombose-Erkrankung, darf die Antibabypille nicht länger genommen werden, da ihre Wirkstoffe die Blutgerinnung fördern.
Wenn Sie eine Operation hinter sich haben, ist es ratsam, sich möglichst bald wieder zu bewegen und strenge Bettruhe zu vermeiden, sofern Ihr Gesundheitszustand es Ihnen erlaubt. Bei Bettlägerigkeit sind prophylaktisch blutgerinnungshemmende Medikamente einzunehmen.
Was kann ich selbst tun? |
Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Lungenembolie gekommen ist, ist Bettruhe einzuhalten, deren Dauer sich nach dem Ausmaß der Erkrankung richtet.
Ein Kompressionsverband muss auf fachmännische Weise angelegt werden, um einen besseren Blutfluss zu ermöglichen. Er ist zusätzlich mit der Einnahme von gerinnnungshemmendem Heparin, die Standarttherapie bei einer derartigen Erkrankung.
Ein Kompressionsverband muss auf fachmännische Weise angelegt werden, um einen besseren Blutfluss zu ermöglichen. Er ist zusätzlich mit der Einnahme von gerinnnungshemmendem Heparin, die Standarttherapie bei einer derartigen Erkrankung.