Was ist eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis)? |

Der Kehlkopf liegt am Eingang der Luftröhre. Mit seinen Stimmlippen sorgt er dafür, dass wir sprechen können. Er verhindert mit Hilfe eines speziellen Mechanismus außerdem, dass beim Essen keine Nahrungspartikel in die Luftröhre eindringen. Infolge einer Nasen- und Rachenschleimhautentzündung kann es zu einer Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopf kommen. Aber auch verrauchte, heiße, trockene und kalte Luft können zu einer Entzündung führen.
Wenn die Stimmbänder durch die Entzündungsreaktion nicht mehr frei schwingen können, kommt es zu Heiserkeit. Dies kann manchmal bis zur Stimmlosigkeit gehen.
Symptome |
Der Hals kratzt und tut weh. Sie haben das Gefühl, ein Kloß sitzt dort, den Sie nicht wegräuspern können. Und zu allem Übel verabschiedet sich die Stimme. Sie bekommen bald kaum noch einen Ton heraus. Zusätzlich quält ein trockener wie hartnäckiger Husten. Bei kleinen Kindern kann der Husten zu starker Atemnot führen (Pseudokrupp).
Ursachen |
Eine akute Kehlkopfentzündung entsteht vor allem durch eine Infektion mit Viren, seltener durch eine bakterielle Infektion. Oft haben die Erreger bereits Nase und Rachen oder die Bronchien befallen und breiten sich dann bis in den Kehlkopf aus.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Meist kuriert der Betroffene die Kehlkopfentzündung, wie eine Erkältung auch, mit Hilfe von verschiedenen Hausmittelchen aus. Doch Vorsicht ist durchaus angebracht. Sobald Sie unter Atemnot leiden, grünen Schleim oder gar Blutiges abhusten, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt bei hohem Fieber oder wenn Sie seit mehr als drei Wochen heiser sind.
Diagnose |
Der Arzt nimmt eine Kehlkopfspiegelung vor. Sind die Stimmlippen gerötet und geschwollen und sogar mit Schleim bedeckt, dann handelt es sich um eine Kehlkopfentzündung.
Behandlung |
Da einer akuten Kehlkopfentzündung meist eine virale Infektion zu Grunde liegt, kann gegen die eigentliche Erkrankung nur wenig unternommen werden. Doch einige Begleitmaßnahmen tragen zur Linderung und besseren Abheilung bei:
- So sollten Raucher jetzt unbedingt auf die Zigarette verzichten.
- Wichtig ist außerdem, dass Betroffene die Stimme schonen: nicht flüstern, nicht schreien, aber möglichst wenig reden.
- Inhalieren mit Wasserdampf tut gut.
- Allgemeine körperliche Schonung ist ebenfalls angebracht.
Komplikationen |
Manchmal will nach einer Kehlkopfentzündung die Heiserkeit einfach nicht verschwinden. Ist das der Fall, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, denn es könnte sich um eine chronische Kehlkopfentzündung handeln.
Heiserkeit und Hustenreiz kennzeichnen die chronische Kehlkopfentzündung. Bei einer Kehlkopfspiegelung sieht der Arzt gerötete Kehlkopfschleimhaut sowie geschwollene oder trockene Stimmlippen. Im fortgeschrittenen Stadium der Stimmbandentzündung tritt außerdem eine Verhornung der Schleimhaut auf.
Die Ursache einer chronischen Entzündung ist neben der chronischen Entzündung von Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlen oder Gaumenmandeln auch eine lang andauernde Überlastung der Stimme, hoher Tabakkonsum, Allergie oder zu heiße oder kalte Räume.
Der Arzt wird nach der Diagnosestellung die Entzündung behandeln und eventuell Inhalationen verordnen. In manchen Fällen kann auch eine anschließende logopädische Therapie sinnvoll sein.
Heiserkeit und Hustenreiz kennzeichnen die chronische Kehlkopfentzündung. Bei einer Kehlkopfspiegelung sieht der Arzt gerötete Kehlkopfschleimhaut sowie geschwollene oder trockene Stimmlippen. Im fortgeschrittenen Stadium der Stimmbandentzündung tritt außerdem eine Verhornung der Schleimhaut auf.
Die Ursache einer chronischen Entzündung ist neben der chronischen Entzündung von Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlen oder Gaumenmandeln auch eine lang andauernde Überlastung der Stimme, hoher Tabakkonsum, Allergie oder zu heiße oder kalte Räume.
Der Arzt wird nach der Diagnosestellung die Entzündung behandeln und eventuell Inhalationen verordnen. In manchen Fällen kann auch eine anschließende logopädische Therapie sinnvoll sein.
Prävention |
Wie bei anderen Infekten auch gilt: Stärken Sie Ihr Immunsystem. Sorgen Sie für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, für Bewegung, für frische Luft. Raucher sollten ohnehin darüber nachdenken, dem „Glimmstengel“ zu entsagen.
Was kann ich selbst tun? |
Sie sollten Ihre Stimme vor allem so viel wie möglich schonen. Rauchen ist selbstredend tabu. Feuchten Sie die Raumluft an. Das können Sie zum Beispiel, indem Sie ein feuchtes Tuch auf die Heizung legen. Linderung der Beschwerden erreichen Sie unter anderem durch Halswickel und Inhalationen. Das Lutschen von Hustenbonbons sorgt für die Befeuchtung der Atemwege. Trinken Sie außerdem viel. Am besten geeignet sind Kamillentee oder reizlindernde Tees.