Was ist Schilddrüsenüberfunktion? |
Eine Schilddrüsenüberfunktion, in der Fachsprache Hyperthyreose genannt, bezeichnet eine erhöhte Ansammlung der Schilddrüsenhormone im Körper. Durch den erhöhten Hormonspiegel des Patienten wird der Stoffwechsel beschleunigt und Organe angegriffen. Die Schilddrüse ist die größte Drüse des menschlichen Körpers.
Die Patienten können mit einer rechtzeitigen und richtigen Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion ein recht normales Leben ohne große Einschränkungen führen. Sie ist die zweithäufigste Beeinträchtigung der Schilddrüse und regional sowie altersbedingt verschieden ausgeprägt.
Es existieren zwei Formen der Krankheit, die am häufigsten vorkommen. Dazu zählen der Morbus Basedow und die funktionelle Autonomie. Von Morbus Basedow sind meist Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen. Die funktionelle Autonomie tritt vor allem bei älteren Patienten auf. Es sind jedoch auch Krankheitshäufungen während der Pubertät und der Wechseljahre bekannt.
Die Patienten können mit einer rechtzeitigen und richtigen Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion ein recht normales Leben ohne große Einschränkungen führen. Sie ist die zweithäufigste Beeinträchtigung der Schilddrüse und regional sowie altersbedingt verschieden ausgeprägt.
Es existieren zwei Formen der Krankheit, die am häufigsten vorkommen. Dazu zählen der Morbus Basedow und die funktionelle Autonomie. Von Morbus Basedow sind meist Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen. Die funktionelle Autonomie tritt vor allem bei älteren Patienten auf. Es sind jedoch auch Krankheitshäufungen während der Pubertät und der Wechseljahre bekannt.
Symptome |
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion verläuft die Erkrankung meist sehr individuell. Ein erstes Anzeichen ist ein beschleunigter Stoffwechsel, der Körper läuft praktisch auf „Hochtouren“. Dabei sind Symptome wie Nervosität, zitternde Hände, Herzrasen, Hitzewallungen, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen- und schwäche, Durchfall, Haarausfall, Heißhunger, Zyklusstörungen und einer Vergrößerung der Schilddrüse zu erkennen.
Im fortgeschrittenen Alter macht sich jedoch häufig nur ein schneller Puls, verursacht durch hohen Blutdruck, bemerkbar.
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist die Schilddrüse im Allgemeinen vergrößert. Liegt ein Morbus Basedow der Krankheit als Ursache zugrunde, hat die Schilddrüse meist eine normale Größe. Die Augen treten hervor, es bildet sich ein Kropf und die Patienten leiden unter einem raschen Herzschlag. Bei einer funktionellen Autonomie bilden sich von außen gut sichtbare Knoten, die Schilddrüse an sich behält ihre normale Größe.
Im fortgeschrittenen Alter macht sich jedoch häufig nur ein schneller Puls, verursacht durch hohen Blutdruck, bemerkbar.
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist die Schilddrüse im Allgemeinen vergrößert. Liegt ein Morbus Basedow der Krankheit als Ursache zugrunde, hat die Schilddrüse meist eine normale Größe. Die Augen treten hervor, es bildet sich ein Kropf und die Patienten leiden unter einem raschen Herzschlag. Bei einer funktionellen Autonomie bilden sich von außen gut sichtbare Knoten, die Schilddrüse an sich behält ihre normale Größe.
Ursachen |
Die Ursache des Morbus Basedow ist eine Erkrankung des Autoimmunsystems. Das bedeutet, dass das Immunsystem Antikörper bildet, welche eine übermäßige Produktion von Schilddrüsenhormonen verursachen. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer, wobei auch familiäre Aspekte eine Rolle spielen.
Die Ursache einer funktionellen Autonomie ist ein Jodmangel. Er führt zu einer Vergrößerung und Knotenbildung der Schilddrüse. Sind diese groß genug, kommt es zur übermäßiger Produktion der Hormone.
Auch eine Entzündung der Schilddrüse kann in seltenen Fällen vorkommen. Durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe, werden wiederum Hormone freigesetzt. Ist die Entzündung vorüber, sind die Hormone verbraucht und die Anzeichen der Erkrankung verschwinden. Die Ursache der Entzündung kann eine vorher bestehende Viruserkrankung oder Bestrahlung sein.
Die Ursache einer funktionellen Autonomie ist ein Jodmangel. Er führt zu einer Vergrößerung und Knotenbildung der Schilddrüse. Sind diese groß genug, kommt es zur übermäßiger Produktion der Hormone.
Auch eine Entzündung der Schilddrüse kann in seltenen Fällen vorkommen. Durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe, werden wiederum Hormone freigesetzt. Ist die Entzündung vorüber, sind die Hormone verbraucht und die Anzeichen der Erkrankung verschwinden. Die Ursache der Entzündung kann eine vorher bestehende Viruserkrankung oder Bestrahlung sein.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Eine Schilddrüsenüberfunktion muss gewissenhaft behandelt werden. Nur so kann der schlimmsten Komplikation, der thyreotoxischen Krise, vorgebeugt werden.
Wenn Sie erste Anzeichen der Krankheit verspüren, zu denen zum Beispiel auffallende Nervosität, Muskelschmerzen, Durchfall oder Haarausfall zählen, liegt der Verdacht einer Schilddrüsenüberfunktion nahe. Dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.
Auch wenn Sie bei sich bereits eine vergrößerte Schilddrüse oder Knoten ertasten können, ist eine sofortige Untersuchung durch den Arzt erforderlich. Er kann Ihnen nötige Medikamente verschreiben, welche die Aufnahme von Jod stoppen.
Wenn Sie bereits zusätzliche Hormone zur Regulierung der Schilddrüsenüberfunktion einnehmen müssen, ist eine regelmäßige Kontrolle des Hormonspiegels im Blut wichtig.
Wenn Sie erste Anzeichen der Krankheit verspüren, zu denen zum Beispiel auffallende Nervosität, Muskelschmerzen, Durchfall oder Haarausfall zählen, liegt der Verdacht einer Schilddrüsenüberfunktion nahe. Dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.
Auch wenn Sie bei sich bereits eine vergrößerte Schilddrüse oder Knoten ertasten können, ist eine sofortige Untersuchung durch den Arzt erforderlich. Er kann Ihnen nötige Medikamente verschreiben, welche die Aufnahme von Jod stoppen.
Wenn Sie bereits zusätzliche Hormone zur Regulierung der Schilddrüsenüberfunktion einnehmen müssen, ist eine regelmäßige Kontrolle des Hormonspiegels im Blut wichtig.
Diagnose |
Zur Stellung einer Diagnose wird der Arzt zunächst ein ausführliches Gespräch führen. Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung.
Im Rahmen einer Laboruntersuchung wird die Ansammlung der Schilddrüsenhormone im Blut des Patienten festgestellt. Liegt der Verdacht auf einen Morbus Basedow nahe, werden Antikörper gegen das Gewebe der Schilddrüse nachgewiesen.
Während einer schmerzfreien Ultraschalluntersuchung kann die Größe der Schilddrüse ermittelt werden. Auch Entzündungen oder Knoten werden hierbei erkannt.
Eine Schilddrüsenüberfunktion kann in manchen Fällen zu Herzrhythmusstörungen führen, daher ist eine EKG-Untersuchung sinnvoll, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen.
Eine Kontrolle der Augen ist angebracht, da es durch eine Morbus Basedow-Erkrankung zu Störungen des Gewebes der Augenhöhle kommen kann. Dabei werden diverse Untersuchungen durchgeführt, welche die Augenmuskeln und das Augengewebe betreffen.
Wenn der Arzt an der Schilddrüse Knoten festgestellt hat, wird eine Szintigraphie vorgenommen. Dabei wird ein radioaktiver Stoff gespritzt oder geschluckt, welcher etwa nach 20 Minuten mit einer speziellen Kamera sichtbar gemacht wird. Mit Hilfe dieser Methode können weitere Knoten erkannt werden.
Im Rahmen einer Laboruntersuchung wird die Ansammlung der Schilddrüsenhormone im Blut des Patienten festgestellt. Liegt der Verdacht auf einen Morbus Basedow nahe, werden Antikörper gegen das Gewebe der Schilddrüse nachgewiesen.
Während einer schmerzfreien Ultraschalluntersuchung kann die Größe der Schilddrüse ermittelt werden. Auch Entzündungen oder Knoten werden hierbei erkannt.
Eine Schilddrüsenüberfunktion kann in manchen Fällen zu Herzrhythmusstörungen führen, daher ist eine EKG-Untersuchung sinnvoll, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen.
Eine Kontrolle der Augen ist angebracht, da es durch eine Morbus Basedow-Erkrankung zu Störungen des Gewebes der Augenhöhle kommen kann. Dabei werden diverse Untersuchungen durchgeführt, welche die Augenmuskeln und das Augengewebe betreffen.
Wenn der Arzt an der Schilddrüse Knoten festgestellt hat, wird eine Szintigraphie vorgenommen. Dabei wird ein radioaktiver Stoff gespritzt oder geschluckt, welcher etwa nach 20 Minuten mit einer speziellen Kamera sichtbar gemacht wird. Mit Hilfe dieser Methode können weitere Knoten erkannt werden.
Behandlung |
Bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion stehen drei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Es ist wichtig, die Bildung von Schilddrüsenhormonen zu hemmen. Dafür wird eine medikamentöse Behandlung angesetzt, mit so genannten Thyreostatika. Sie führt zu einer Normalisierung des Stoffwechsels. Die Ursache der Krankheit wird jedoch nicht behoben, weshalb die Medikamenteneinnahme lebenslang nötig ist.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, einer Behandlung mit radioaktivem Jod. Die Schilddrüse speichert es, wodurch der Stoffwechsel in den nächsten Wochen wieder ins Gleichgewicht kommt.
Ein letzter Schritt zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion ist eine Operation. Sie wird jedoch erst dann durchgeführt, wenn Medikamente den Hormonstoffwechsel bereits reguliert haben. Dabei wird Gewebe entfernt, was zu einer Reduzierung der Jodabgabe führt.
Nach einer Therapie mit radioaktivem Jod oder einer Oparatione leiden die Patienten meist unter einer Schilddrüsenunterfunktion. Diese muss mit Schilddrüsenhormonen behoben werden.
Durch eine sorgfältige Behandlung der Krankheit können die Patienten ein völlig normales und uneingeschränktes Leben führen.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, einer Behandlung mit radioaktivem Jod. Die Schilddrüse speichert es, wodurch der Stoffwechsel in den nächsten Wochen wieder ins Gleichgewicht kommt.
Ein letzter Schritt zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion ist eine Operation. Sie wird jedoch erst dann durchgeführt, wenn Medikamente den Hormonstoffwechsel bereits reguliert haben. Dabei wird Gewebe entfernt, was zu einer Reduzierung der Jodabgabe führt.
Nach einer Therapie mit radioaktivem Jod oder einer Oparatione leiden die Patienten meist unter einer Schilddrüsenunterfunktion. Diese muss mit Schilddrüsenhormonen behoben werden.
Durch eine sorgfältige Behandlung der Krankheit können die Patienten ein völlig normales und uneingeschränktes Leben führen.
Komplikationen |
Die große Gefahr einer Schilddrüsenüberfunktion stellt die thyreotoxische Krise dar. Unter dieser Komplikation wird eine plötzliche Freisetzung von Schilddrüsenhormonen verstanden. Die Ursachen dafür können einfacher Stress, Infarkte, Operationen, Unfälle oder Verbrennungen sein. Auch eine unzureichende Therapie einer bestehenden Unterfunktion kann sie auslösen. Die häufigste Ursache der Krise ist eine vorangegangene Jodgabe (bedingt durch Medikamente oder Röntgenkontrastmittel, seltener durch eine Radiojodbehandlung).
Tritt die tyreotoxische Krise auf, muss der Patient im Krankenhaus behandelt werden, da er sich in einer Notfallsituation befinden. Fieber bis 41 Grad, Delirium und Koma können vorkommen. Auch Durchfall, Erbrechen oder Herzprobleme sind keine Seltenheit.
Die Sterblichkeit währen einer thyreotoxischen Krise ist sehr hoch. Sie betrifft etwa 50 Prozent der Erkrankten.
Tritt die tyreotoxische Krise auf, muss der Patient im Krankenhaus behandelt werden, da er sich in einer Notfallsituation befinden. Fieber bis 41 Grad, Delirium und Koma können vorkommen. Auch Durchfall, Erbrechen oder Herzprobleme sind keine Seltenheit.
Die Sterblichkeit währen einer thyreotoxischen Krise ist sehr hoch. Sie betrifft etwa 50 Prozent der Erkrankten.
Prävention |
Bei der Prävention einer Schilddrüsenüberfunktion, ist übermäßige Jodaufnahme zu vermeiden. Eine vollkommene Prävention ist nicht möglich und hängt von der Ursache der Erkrankung ab.
Die beste Vorbeugung gegen das Wachstum der Schilddrüse oder Knotenbildung, also einer funktionellen Autonomie, ist die zuverlässige Einnahme von Jod.
Ist die Ursache einer Hyperthyreose ein Morbus Basedow, ist eine Vorbeugung leider nicht mehr möglich. Eine hohe Zufuhr von Jod kann zum Ausbruch der Krankheit führen, ein Mangel verzögert dagegen nur den Ausbruch der Krankheit.
Einer Entzündung der Schilddrüse kann gar nicht vorgebeugt werden.
Die beste Vorbeugung gegen das Wachstum der Schilddrüse oder Knotenbildung, also einer funktionellen Autonomie, ist die zuverlässige Einnahme von Jod.
Ist die Ursache einer Hyperthyreose ein Morbus Basedow, ist eine Vorbeugung leider nicht mehr möglich. Eine hohe Zufuhr von Jod kann zum Ausbruch der Krankheit führen, ein Mangel verzögert dagegen nur den Ausbruch der Krankheit.
Einer Entzündung der Schilddrüse kann gar nicht vorgebeugt werden.
Was kann ich selbst tun? |
Bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion, sollten Patienten darauf achten, ihre vom Arzt verschriebenen Medikamente regelmäßig einzunehmen. Auch Kontrollbesuche beim Arzt sind einzuhalten.
Ruhepausen und Anstrengungen sind gleichzeitig über den Tag zu verteilen. Dabei ist auch auf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung zu achten. Dazu gehört viel zu trinken und Kaffee und Alkohol nur in Maßen zu genießen. Es ist ratsam, das Rauchen einzustellen.
Grundsätzlich ist die Aufnahme von Jod zu vermeiden (zum Beispiel Meeresfisch, jodhaltige Medikamente).
Ruhepausen und Anstrengungen sind gleichzeitig über den Tag zu verteilen. Dabei ist auch auf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung zu achten. Dazu gehört viel zu trinken und Kaffee und Alkohol nur in Maßen zu genießen. Es ist ratsam, das Rauchen einzustellen.
Grundsätzlich ist die Aufnahme von Jod zu vermeiden (zum Beispiel Meeresfisch, jodhaltige Medikamente).